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KW 03/18 – Bikini statt Burkini

500 BURGEN, ABER KEINE HOCHHÄUSER: OMAN – DAS ETWAS ANDERE REISEZIEL AM GOLF.

Die bunten Fähnchen in den Landesfarben wehen am Flughafen von Maskat. Sie schmücken die Straßen. Sie flattern vor dem Souk. Gefeiert wird Qabus ibn Said. Der Sultan war 30 Jahre alt, als er seinen Vater gewaltsam vom Thron stieß. Seit 47 Jahren verfügt der einstige Kadett der Königlichen Militärakademie des britischen Heeres nun über die unumschränkte Macht im Oman – selbst in Nahost hat das Seltenheitswert.

„Aber Frauen dürfen Autofahren“, lobt Touristenführer Sanut. Oman sei ein „vergleichsweise fortschrittliches Land am Golf“. Das betont derzeit jeder, der in der Tourismus-Branche sein Geld verdient – die Beschwörung soll helfen.

Denn die Erbmonarchie im Osten der Arabischen Halbinsel hegt ehrgeizige Pläne. „Derzeit gibt es mehr als 3,1 Millionen Urlauber pro Jahr“, sagt der staatliche Tourismus-Planer Mohammed Bin Saif Al Riyamis. „Bis 2040 wollen wir elf Millionen im Jahr erreichen.“ Der Tourismus-Anteil am Bruttosozialprodukt soll dann von 2,8 Prozent auf 7,9 Prozent steigen – auch mit Hilfe der reisefreudigen Deutschen.

Das Sultanat besitzt ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, sagt Touristenführer Sanut. „Es gibt keine Hochhäuser“ – Gebäude mit mehr als 14 Stockwerken hat der Sultan verboten“. Kein Haus dürfe höher sein als die Große Moschee in Maskat. Keine futuristischen Hochhäuser wie in den Glitzer-Metropolen Dubai und Abu Dhabi also…

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