Die touristische Nachrichtenagentur
Seit 1981

KW 11/17 – Wo die Hippies happy waren

DUFTENDE GEWÜRZGÄRTEN, TRAUMHAFTE STRÄNDE UND STÄDTE VOLL KOLONIALER PRACHT: GOA – LÄNGST MEJR ALS EIN PARADIES FÜR BLUMENKINDER.
„Ratet mal, was das ist“, sagt Sitkha – und reicht jedem in der Gruppe eine paprikaähnliche Frucht. Am Ende des fleischigen Stils hängt ein kleiner nierenförmiger Kern: Die Cashew-Nuss. „In Europa“, referiert die zierliche Frau, „kennt man nur den Kern – geröstet und gesalzen“. In Goa jedoch verwende man auch das Fruchtfleisch und braue aus dem süßsäuerlichen einen Schnaps: Cashew-Feni. Doch den, grinst die 32-Jährige, „gibt es erst später.“
Ort der Handlung: Die Sahakari Spice Farm, südlich von Panaji, der Hauptstadt des kleinsten Bundesstaats Indiens. Die 55 Hektar große Anlage ist duftender Gewürzgarten, Lehranstalt für ayurvedische Medizin und eines der vielen touristischen Highlights Goas. Sitkha führt die kleine Reisegruppe durch das Areal, erklärt Anbaumethoden der einzelnen Gewürze, wirtschaftliche Bedeutung, aber auch welche Heilkräfte Kurkuma und Co. besitzen.
Im dichten Dschungel wachsen Kakaobohnen und Currybäume, es duftet verführerisch nach Vanille und Zimt, Nelke und Muskat. Kleine Chilischoten, die unglaublich scharf sind, leuchten rot im Dickicht – und pralle Bananenstauden säumen neben riesigen Kokospalmen, an deren Stämmen Pfefferranken Richtung Sonne wachsen, den Pfad. Viele der hier angepflanzten Gewürze und Früchte landen am Ende der Besichtigungstour auf dem…

Anfrage

Sie möchten diese Story der Woche incl. Bild als PDF erhalten? Schreiben Sie uns und wir setzen uns schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung.

Name *

E-Mail-Adresse *

Telefon *

Fax

Ihre Nachricht