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KW 18/18 – Tizian, Tapas, Thyssen

DIE MUSEEN SIND WELTKLASSE. UND DAS NACHTLEBEN SOWIESO: WARUM MADRID ZU DEN AUFREGENDSTEN STÄDTEN DER WELT GEHÖRT.

Sonntagvormittag. Parque del Retiro, Madrid. Noch etwas schnapsig von der Nacht sitzt ein Pärchen in einem kleinen Ruderboot auf dem um 1630 angelegten künstlichen See. Während die junge Frau dösend die Hand ins frische Wasser hält, rudert ihr Freund gemächlich am monumentalen Denkmal für König Alfonso XII. vorbei, während am Ufer die ersten Pantomimen, Wahrsager oder Schnellzeichner ihre improvisierten Stände errichten.

Retiro bedeutet Zuflucht. Für die grüne Oase wäre „kein Name inmitten des hektischen Madrids besser geeignet“, findet Mary, die mit ihrem Freund John einen dreiwöchigen Sprachkurs in Spaniens Hauptstadt gebucht haben. Auf einer Fläche von 1,4 Quadratkilometern – rund 130 Fußballfelder – erstreckt sich ein Park aus offenen Wiesen, barocken Gärten, Springbrunnen und Wasserflächen. Mehr als 19 000 Bäume spenden im Sommer Schatten. Und an die 4000 Rosenstöcke beruhigen Seele und Körper.

Der stand bei den beiden jungen Leuten aus Liverpool vor sechs Stunden noch unter Strom: Im Licht- und Soundhagel des Psychodelic-Clubs Vía Láctea im Malasaña – dort, wo nach Ende der Franco-Diktatur die Madrider Gegenkulturbewegung, die Movida madrileña, entstand. Damals wie heute…

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