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KW 45/17 – Prospekte stempeln, Gepäck ausfahren

BELLBOY, LEHRLING, REISELEITER: GROSSE KARRIEREN FANGEN IM TOURISMUS OFT KLEIN AN.

Sein Vater war an allem schuld. Er redete ihm die Uni aus – und empfahl dem reisefreudigen Filius eine Lehre im Reisebüro. Also fuhr der junge Günni nach Köln, ging am Opernhaus in eines rein – und fragte „Bilden Sie aus?“

Nach kurzem Englisch-Test hatte Günter Geske, heute 62, einen Tag später seinen Vertrag in der Hand – und war zwei Monate sauer. „Weil ich nur Prospekte stempeln musste“, so der ehemalige Thomas Cook-Direktor, der seine Laufbahn mit einer 40-Stunden-Woche plus Samstagsdienst startete – und 1250 Mark Gehalt.

Auch Sören Hartmann fing klein an: 1986 mit einer Ausbildung zum Reiseverkehrskaufmann bei TUI. „Etwa 1900 Euro“ strich der geborene Bergisch Gladbacher in seinem ersten Job in der Unternehmensentwicklung des Konzerns ein – und ist jetzt beim Handelshaus Rewe Touristik-Vorstand mit sattem Spitzengehalt.

Heute ebenso kaum vorstellbar der Karriereweg von Walter Krombach: Der gebürtige Schwabe startete als Reisebürogehilfe – und brachte es bis in die Geschäftsführung von Hapag Lloyd Reisebüro und Ameropa. Schon mit acht Jahren entdeckte Krombach, zuletzt Chef des Nachwuchs-Förderungs-Instituts Willy Scharnow-Stiftung, sein Tourismus-Geschick: Der Schulbub karrte mit dem Leiterwagen das Gepäck von Urlaubern…

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