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KW 47/17 – Trendziel voller Nostalgie

ROCK IN RUINEN, POOL-PARTYS UND HÖLLISCH SCHARFES PFANNEN-PAPRIKA: BUDAPEST BIETET VIEL – UND IST IN WIE NIE.

„Teschek“, „bitteschön“, sagt die freundliche Bedienung – und stellt Melange und Kirschstrudel auf das runde Marmortischchen. „Köszönöm“, „danke“, radebrecht Matthias – und erntet ein freundliches Lächeln.

Der Kunststudent sitzt in der bezaubernden Biedermeiser-Kulisse des Cafés „Ruszwurm“ im Budapester Burgviertel und gönnt sich im denkmalgeschützten Gebäude von 1828 – zwischen Kirschholzmöbeln, Kachelöfen und alten Kupferstichen – Kaffee und Kuchen.

Das „Ruszwurm“ sei eines der „vielen historischen Cafés, die allein einen Besuch Budapests rechtfertigen“, weiß der 27-Jährige, der gerade seine Bachelorarbeit zu Kaffeehauskultur der K.-und K.-Monarchie schreibt. Nirgendwo habe er jemals solche prächtige Kaffeehäuser gesehen mit Räumen wie Ballsäle und riesigen Fenstern, aufwändigen Wandverzierungen und Deckenbemalungen – und dann noch Kellner im Livree und goldener Krawatte.

Häuser wie das „Gerbeaud“, „New Yorker“ oder „Book Café“ waren Wohnzimmer von Literaten, Künstlern und Revolutionären. Und vom „Café Pilvax“ ausgehend verbreitete sich im März 1884….

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