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Wirtschaft

Mit Extras Kasse machen

Was Airlines mit Zusatzeinnahmen verdienen / Lufthansa landet weltweit auf dem siebten Rang

New York (tdt) – Ob mehr Beinfreiheit oder mehr Gepäck. Ob zügigeres Einsteigen oder auch warme Mahlzeiten: Fluggesellschaften lassen sich von ihren Kunden mittlerweile fast alle Extras vergolden – und machen damit von Jahr zu Jahr mehr Kasse.

2014 erzielten die großen Airlines weltweit einen Zusatzumsatz von 38,1 Milliarden Dollar. Das waren immerhin 6,6 Milliarden mehr als im Jahr zuvor, wie eine jetzt von Idea Works Company vorgelegte Analyse mit Zahlen von 63 Airlines zeigt. Die zusätzlichen Einnahmen pro Passagier stiegen dabei auf 17,49 Dollar – oder um 8,5 Prozent gegenüber 2013.

Damals hatten 59 Fluggesellschaften der amerikanischen Beratungsgesellschaft einen Blick in die Bücher gestattet, 31,5 Milliarden summierten sich. Wie rasant sich das Geschäft entwickelt hat, zeigt die Entwicklung seit 2007, als 23 Airlines gerade auf Umsätze in Höhe von knapp 2,5 Milliarden Dollar kamen.

Unter den Fluggesellschaften, die die meisten Zusatzeinnahmen scheffeln, gehört mittlerweile auch Lufthansa: Deutschlands größte Fluggesellschaft landete im vergangenen Jahr weltweit auf Rang sieben – mit einem Volumen von 1 632 765 608 Dollar.

Noch aber häufen die großen US-Airlines das meiste Geld: United kommt auf knapp 5,9 Milliarden US-Dollar und führt damit das Ranking an – vor American/US Airways (4,7) und Delta (3,2). Dahinter liegen Air France/KLM (2,0), Ryanair (1,9) und Southwest (1,9). Zu den „Top Ten“ gehören zudem Easyjet (1,5), Qantas (1,4) und die Alaska Air Group, die 2014 auf 921 Millionen US-Dollar kam. Alleine diese ersten zehn Airlines fuhren 4,6 Milliarden Dollar mehr ein als im Vorjahr – 247 Millionen davon gingen auf das Konto der Lufthansa.

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